So dass alle zum Tisch des Herrn kommen können – Führt wieder weibliche Diakone ein.

So dass alle zum Tisch des Herrn kommen können

Acht Gründe für die Wiedereinführung der Tradition von weiblichen Diakonen in der katholischen Kirche

  1. Das Erweitern der Rolle der Frau wird helfen, viel ungedeckten Bedarf an geistlichem Personal zu decken. Permanente Diakone können predigen, taufen, Eheschließungen vornehmen und andere Dienste für das Volk Gottes durchführen. Es ist eine wenig bekannte Tatsache, dass Ordensfrauen und Laienmitarbeiterinnen den „Leim“ darstellen, der hilft, die Kirche zusammen zu halten. Weltweit gibt es eine geschätzte Anzahl von 739.000 apostolischen Ordensfrauen, die den 1,17 Milliarden Katholiken dienen, verglichen mit 409.000 Priestern. Wenn man die Schwestern zu einer geschätzten Anzahl von 3 Millionen Laienkatechetinnen, --missionarinnen und Mitgliedern von Säkularinstituten (mindestens die Hälfte in allen Gruppen sind vermutlich Frauen) hinzuzählt, dann wird deutlich,dass eine Erweiterung der Rolle der Frau eine ganze Menge dafür tun wird, viel ungedeckten Bedarf an geistlichem Personal in der katholischen Kirche zu decken.
  2. Die Stimmen der Frauen werden in unseren Kirchen zum Schweigen gebracht, dabei werden immense seelsorgerische Probleme bei der Evangelisierung der Männer und Frauen des 21sten Jahrhunderts geschaffen, die es gewöhnt sind, Frauen professionell, in Konzernen und staatlichen Institutionen in Führungsrollen zu sehen. Wenn wir die nächste Generation erreichen wollen, muss die katholische Verkündigung das Geschlechtergleich-gewicht der ganzheitlichen Praxis von Jesus und Paulus widerspiegeln.
  3. Die Wiedereinführung der Tradition des Frauendiakonates wird den Frauen erlauben, in der Messe zu predigen. Ihre Sichtweisen als Frauen und Mütter, die das Evangelium in einer säkularen Welt leben, wird katholischen Frauen und Männern bei dem Versuch, die Schriften auf ihre Lebenserfahrung zu beziehen, neues Leben und einen neuen Sinn geben.
  4. Viele weibliche Seelsorger in den Vereinigten Staaten und in der ganzen Welt haben bereits die Qualifikationen, um geweihte Diakone zu sein. In den Vereinigten Staaten sind geschätzte 80 % von etwa 65.000 kirchlichen Laienseelsorgern und Kaplanen Frauen. Dies stellt ein großes, neues Reservoir von Seelsorgern dar, die sofort eingesetzt werden können, um den wachsenden Bedarf einer expandierenden Kirche zu decken.
  5. Die Kirche kann auf eine lange und konstante Tätigkeit und Tradition von weiblichen Diakonen zurückblicken. Im Jahr 1974 veröffentlichte ein Mitglied der Internationalen Theologenkommission, Cipriano Vagaggini OSB, (1909-99), detaillierte Nachforschungen, die die frühe Tradition von Diakoninnen nachweisen, die im Altarraum vom Bischof im Beisein der Priesterschaft und durch Handauflegung geweiht wurden.
  6. Jüngste Änderungen im Kirchengesetz könnten den Weg für weibliche Diakone freimachen. Ende Dezember 2009 bestimmte Papst Benedikt Änderungen im Kirchengesetz, die die Rolle der Diakone verdeutlichen sollen. Der Expertin für weibliches Diakonat Phyllis Zagano zufolge ist es möglich, dass diese Änderungen „die Kontroverse beenden, ob Frauen zu Diakonen geweiht werden können.“ Diese Änderungen besagen ausdrücklich, dass die Führung bei Bischöfen und Priestern bleibt, während die Diakone ihren Dienst „in der Liturgie, am Wort und in der Wohltätigkeit“ zu versehen haben. Nachdem in 1974 die Analyse von Br. Cipriano Vagaggini OSB die Tradition von Diakoninnen in der Kirche bestätigt hat, drehte sich die Diskussion unter den Prälaten um die Frage, wie man für die Frauen das Diakonat wieder einführen, sie aber gleichzeitig vom Priesteramt ausschließen könnte. Zagano glaubt, dass die Änderung des Kirchenrechtes von Papst Benedikt so ausgelegt werden könnte, dass sie dieses Thema angeht, wobei sie aber zugibt, dass noch viele Hürden genommen werden müssen. (The Tablet8. Januar 2010, englische katholische Wochenzeitung)
  7. Zwei Experten zufolge, John Wijngaard und Phyllis Zagano, hatte die Kirche Diakone bevor sie Priester hatte (so wie wir das Priesteramt heute verstehen). Im Römerbrief 16 bezeichnet Paulus Phoebe als diakonos, dasselbe Wort, das er auch auf sich selbst anwendete. Die Ordinationsriten für Frauen waren die gleichen wie für die Männer und sie wurden als sakramental bezeichnet.
  8. Die Beantragung von permanentem Frauendiakonat bedeutet nicht, dass FutureChurch aufgehört hat, die Aufnahme der Diskussion über die Zulassung von Frauen zum Priesteramt zu fordern. Im Gegenteil, wir glauben, dass die Aufnahme des Themas Frauendiakonat eine lang überfällige Diskussion über die Rolle der Frau in einer Kirche anregen wird, die momentan noch angstvoll die Worte „Frau“ und „Amt“ im selben Satz verwendet. Wir glauben zusammen mit der US-amerikanischen Gesellschaft für katholische Theologie, dass diese Diskussion sehr wichtig ist. Es gibt sich widersprechende Lehren in der Kirche. Die Kirche sagt, Frauen sind gleichwertig. Dennoch können Frauen diese Gleichwertigkeit nicht ausüben, weil das Kirchenrecht besagt, dass nur geweihte Priester bestimmen – und natürlich können nur Männer geweiht werden. Die Diskussion über die Führung ist dringend und muss eigenständig berücksichtigt werden, weil das Laientum ebenfalls eine Stimme in der Kirchenführung haben sollte.

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